Bereits seit den 1930er Jahren gibt es Acrylfarben, die jedoch erst ab den 50er Jahren durch Künstler wie Roy Lichtenstein und David Hockney bekannt gemacht wurden.
Das eigentlich Neue an diesen Farben waren jedoch nicht die Farbpigmente - diese unterscheiden sich eigentlich nicht von denen in Öl- oder Aquarellfarben - vielmehr besteht der Unterschied im Bindemittel: dem Kunstharz, einem synthetischen Acrylat (daher auch der Name Acrylfarbe), welches in flüssigem Zustand an Milch erinnert.
Es trocknet durch Verdunstung des Wasseranteils in Verbindung mit den Pigmenten zu einem harten, klaren und dennoch elastischen Film auf.
Acrylfarben sind wasserlöslich, so dass auch alle Werkzeuge einfach gereinigt werden können. Unverdünnt können die Farben nach ca. 10-30 Minuten übermalt werden.
Durch hochwertige Pigmente erhalten die meisten Acrylfarben eine außergewöhnliche Leuchtkraft.
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