In dieser Kategorie finden Sie Ölfarben von Schmincke, Lukas, Talens, Sennelier und vielen anderen großen Herstellern. Ob eine günstige
Ölfarbe für Einsteiger oder die absolute Profiserie für Künstler, ob Set oder Ölfarbenstifte, wir bieten Ihnen die ganze Palette an
Farben für die Ölmalerei. Die große Auswahl klassischer Ölfarben für Künstler, Akademie, Hobby, Schule und Beruf. Das gesamte Zubehör,
weiteren Künstlerbedarf, sowie Tipps & Infos rund um die Ölfarbe finden Weiter unten auf der Seite.
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Ölfarben Setsund Malkästen mit viel Zubehör für Ölmaler -
Schmincke MUSSINIdie einzigartige Künstler-Harz-Ölfarbe -
Schmincke NORMAKünstler-Ölfarbe feinster Qualität -
Schmincke AKADEMIE Öldie Künstler-Ölfarben für Einsteiger -
Talens COBRAÖlfarbe - mit Wasser verdünnen & reinigen -
Talens REMBRANDTKünstler-Ölfarbe in Spitzenqualität -
Talens VAN GOGH Öldie hervorragende Ölfarbe für Künstler -
Talens AMSTERDAM Ölfarbezum hervorragenden Preis -
Lukas TERZIA Öldie Ölfarbe für Einsteiger & Vielverwender -
Lukas STUDIO Öldie Ölfarbe für Profis & Hobbymaler -
Lukas 1862 Ölfarbefeinste Künstlerfarben für die Malerei -
Lukas BERLINwassermischbare Ölfarben für Künstler -
Daler-Rowney GEORGIANfeine englische Ölfarben für Künstler -
Lefranc & Bourgeois LOUVRE ÖlKünstlerfarbe für die Ölmalerei
MUSSINI Gold-
Ölfarben Stifteerleben Sie Ölfarbe einmal ganz anders -
SENNELIER Ölsticksdie Ölfarbe in Stiftform
Zubehör für Ölfarben - Pinsel, Keilrahmen & Co.
Neben den Farben benötigt man für die Ölmalerei ein paar Werkzeuge, die speziell auf die Ölfarbe abgestimmt sind.
So arbeitet man in der Regel auf bespannten Keilrahmen, der sogenannten Leinwand. Aber auch Ölmalblöcke oder Malkarton sind ein geeigneter Malgrund und dazu günstiger. Ebenso wie Pinsel und Malspachtel sind Malmittel, wie Terpentin oder Leinöl wichtiges Zubehör für den Maler. Die Schlußbehandlung der getrockneten Ölbilder erfolgt dann mit Firnis.
Neben den Farben benötigt man für die Ölmalerei ein paar Werkzeuge, die speziell auf die Ölfarbe abgestimmt sind.
So arbeitet man in der Regel auf bespannten Keilrahmen, der sogenannten Leinwand. Aber auch Ölmalblöcke oder Malkarton sind ein geeigneter Malgrund und dazu günstiger. Ebenso wie Pinsel und Malspachtel sind Malmittel, wie Terpentin oder Leinöl wichtiges Zubehör für den Maler. Die Schlußbehandlung der getrockneten Ölbilder erfolgt dann mit Firnis.
Der Pinsel
Bei der Pinselauswahl sollte „Qualität vor Quantität“ gelten. Einige Borsten- und Haarpinsel verschiedener Größen sind für die ersten
Gehversuche mit der Ölfarbe absolut ausreichend. Und für die anschließende Pinselreinigung darf das Terpentin nicht vergessen
werden.

Ölmalpinsel- die klassischen Pinsel für die Ölmalerei
Malspachtelund Malmesser für Ölfarben
Pinselseife- Hilfsmittel für die Reinigung Ihrer Pinsel
Palettenzum Anlegen und Mischen von Ölfarbe
Der Malgrund
Der erste Schritt zum Schaffen eigener Ölbilder ist die Auswahl des Malgrunds.
Wer dabei spontan an den wertvollen Keilrahmen denkt, unterschätzt die Möglichkeiten der Ölfarbe. Leinwand oder Holz gehören zwar zu den klassischen Malgründen, doch für den Ölmalerei – Anfänger ist eine Malpappe zunächst die beste Wahl. Sie ist günstig in der Anschaffung und spart zudem den ersten Arbeitsgang – denn sie ist zumeist bereits vorgrundiert.
Wer sich die Mühe machen möchte, kann den Begriff „Leinwand“ auch wörtlich nehmen und ein ausgemustertes Bettlaken auf einen Holzrahmen spannen. Auf diese Weise entsteht auch ohne hohe Kosten ein edler Malgrund.
Der erste Schritt zum Schaffen eigener Ölbilder ist die Auswahl des Malgrunds.
Wer dabei spontan an den wertvollen Keilrahmen denkt, unterschätzt die Möglichkeiten der Ölfarbe. Leinwand oder Holz gehören zwar zu den klassischen Malgründen, doch für den Ölmalerei – Anfänger ist eine Malpappe zunächst die beste Wahl. Sie ist günstig in der Anschaffung und spart zudem den ersten Arbeitsgang – denn sie ist zumeist bereits vorgrundiert.
Wer sich die Mühe machen möchte, kann den Begriff „Leinwand“ auch wörtlich nehmen und ein ausgemustertes Bettlaken auf einen Holzrahmen spannen. Auf diese Weise entsteht auch ohne hohe Kosten ein edler Malgrund.

Keilrahmenund Leinwände für Ölfarben
Ölmalpapier- spezielles Papier für Ölfarbe
Bespannter Malkarton- der günstige Malgrund für Künstlerfarben
Gesso- Grundierung für Keilrahmen und Leinwand
Die Grundierung
Wer seine Ölbilder dennoch lieber auf Holz oder Leinwand malt, muss zunächst die Grundierung auftragen.
Diese Vorbereitung darf nicht unterschätzt werden, denn sie trägt maßgeblich zu Qualität und Haltbarkeit der Ölbilder bei. Beim Grundieren wird die Maloberfläche geschlossen, damit sie der Ölfarbe nicht das Bindemittel – nämlich das Öl – entzieht. In diesem Fall würden Falten oder Risse entstehen, während die Ölfarben trocknen. Für die Grundierung gibt es fertige Malgründe, die in mehreren verdünnten Schichten aufgetragen werden und stets gut austrockenen müssen.
Firnis zwischendurch und Firnis am Ende
Der flüssige, farblose Firnis verhilft dem Ölbild zu Glanz und schützt seine Oberfläche vor manuellen Schäden und vor UV-Strahlung.
Aufgesprüht oder mit dem Pinsel aufgetragen kann er als Zwischenfirnis oder als Schlussfirnis angewandt werden. Als Zwischenfirnis angewandt, können matte Bereiche, deren Bindemittel stark in den Untergrund eingezogen sind, mit neuem Glanz versehen werden. Außerdem entsteht eine Stabilisierung bereits gemalter Bildteile.
Wer mit Zwischenfirnis arbeitet, sollte sich aber mit seinen Malmitteln gut auskennen, denn starke Malmittel für Ölfarben haben mitunter den Nebeneffekt, untere Schichten wieder anzulösen.
Wer seine Ölbilder dennoch lieber auf Holz oder Leinwand malt, muss zunächst die Grundierung auftragen.
Diese Vorbereitung darf nicht unterschätzt werden, denn sie trägt maßgeblich zu Qualität und Haltbarkeit der Ölbilder bei. Beim Grundieren wird die Maloberfläche geschlossen, damit sie der Ölfarbe nicht das Bindemittel – nämlich das Öl – entzieht. In diesem Fall würden Falten oder Risse entstehen, während die Ölfarben trocknen. Für die Grundierung gibt es fertige Malgründe, die in mehreren verdünnten Schichten aufgetragen werden und stets gut austrockenen müssen.
Firnis zwischendurch und Firnis am Ende
Der flüssige, farblose Firnis verhilft dem Ölbild zu Glanz und schützt seine Oberfläche vor manuellen Schäden und vor UV-Strahlung.
Aufgesprüht oder mit dem Pinsel aufgetragen kann er als Zwischenfirnis oder als Schlussfirnis angewandt werden. Als Zwischenfirnis angewandt, können matte Bereiche, deren Bindemittel stark in den Untergrund eingezogen sind, mit neuem Glanz versehen werden. Außerdem entsteht eine Stabilisierung bereits gemalter Bildteile.
Wer mit Zwischenfirnis arbeitet, sollte sich aber mit seinen Malmitteln gut auskennen, denn starke Malmittel für Ölfarben haben mitunter den Nebeneffekt, untere Schichten wieder anzulösen.

Ölfarben Schlußbehandlungfür Ölgemälde
ÖlmalmittelVerdünner und Hilfsmittel für Ölfarben
Staffeleien- das klassische Werkzeug für Maler
ÖlmalbücherAnleitungen und Vorlagen für Ölbilder
Schlußfirnis
Der Begriff „Schlussfirnis“ beinhaltet einen klaren Hinweis auf den Zeitfaktor in der Ölmalerei.
Er wird nicht – wie man annehmen könnte – am Schluss, also mit Fertigstellung der Malerei aufgetragen, sondern erst am Ende der Trockenzeit der Ölfarbe. Diese liegt, je nach Farbauftrag und Umgebungsbedingungen, zwischen 6 Monaten und einem Jahr. Wer zu ungeduldig ist, riskiert dabei, das ganze Ölbild zu zerstören. Denn Volumen und Oberfläche der Ölfarben verändern sich im Verlauf der Trocknungszeit und ein verfrüht aufgetragener Schlussfirnis führt unweigerlich zu Rissbildung und unschönen Runzeln.
Malen mit Ölfarbe – eine kurze Anleitung
Was der Ölmalerei – Anfänger wissen sollte
Wer in die Technik der Ölmalerei einsteigen möchte, sollte sich zuvor allerdings etwas Grundwissen aneignen.
Anders als beispielsweise im Umgang mit Aquarellfarben – mit Wasserfarben sammelt man ja bereits in der Kindheit gemeinhin die ersten Erfahrungen - ist das Malmedium „Ölfarbe“ zumeist noch fremd. Eine kurze Vorinformation (siehe oben) sollte als erste Ölmalerei – Anleitung für den Anfang genügen:
Welche Grundierung ist notwendig? Wie lassen sich Ölfarben verdünnen? Welches Malmittel gehört zur Grundausstattung? Und wie lange dauert es, bis Ölfarben trocknen?
Ein paar Ölfarben und gute Pinsel genügen (fast) für den Anfang
Einige wenige - aber hochwertige - Ölfarben sind für den Anfang ausreichend. Wem die Wahl schwer fällt, der ist mit einem Basis-Set für Einsteiger sicher gut bedient. Was bei der Ölmalerei zudem nicht fehlen darf, sind die Malmittel. Spezielle Malmittel für Ölfarbe verändern die Farbkonsistenz und beeinflussen ihre Trockenzeiten. Im Umgang mit Malmittel und Ölfarbe gilt es für den Ölmalerei – Anfänger zunächst auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Echte Kunstwerke werden sich bei den ersten Malversuchen noch nicht entpuppen.
Praktische Tipps für die Ölmalerei
Technik Grundlage der Ölmalerei ist es, das Bild in Schichten aufzubauen.
Sollen farbstarke Schichten aufgetragen werden, so ist der Borstenpinsel die beste Wahl. Farbverläufe und lasierende Farbschichten lassen sich am besten mit dem Haarpinsel arbeiten. Bei beiden Varianten können die Ölfarben nach Belieben untereinander und mit dem Malmittel gemischt werden.
Auch der Mischvorgang selbst profitiert von der langen Trocknungszeit der Ölfarbe, denn er kann mitunter direkt auf der Leinwand vollführt werden. Ohne Hast können direkt im Bild neue Farbnuancen kreiert und abgewandelt werden.
Die Nase malt mit – Umgang mit den „Düften“ der Ölmalerei
Wo mit Öl gemalt wird, erkennt man schon beim Betreten der Räumlichkeit.
Dabei sind es zumeist nicht die Ölfarben selbst, sondern Terpentin und Malmittel, die ihren charakteristischen Geruch verströmen. Diese typischen Gerüche beinhalten unter anderem auch Schadstoffe. Daher gehört ein bewußter Umgang mit der Ölfarbe und den verwendeten Chemikalien zum A und O der Ölmalerei.
Gerade die Pinselreinigung (und auch die Reinigung der Hände) mit dem besonders geruchsstarken Terpentin sollte erst am Ende des Malens und in einem zügigen Arbeitsgang erledigt werden – am besten bei geöffnetem Fenster. Das regelmäßige Lüften der Malwerkstatt ist generell unerlässlich und Minusgrade der Außentemperatur gelten hier nicht als Gegenargument. Die Hände sollten anschließend gründlich mit Seife gereinigt werden.
Ohne Geduld geht in der Ölmalerei nichts
Ölfarben trocknen sehr langsam. Das ist DIE Maleigenschaft der Ölfarbe schlechthin, bedarf aber einer Menge Geduld seitens des Künstlers.
Wer mit Ölfarben malen möchte, darf nicht unter Zeitdruck stehen. Selbst dünne Lasurschichten benötigen zum Durchtrocknen bis zu einigen Tagen. Der besondere Vorteil aber besteht darin, dass über längere Zeit hin korrigiert werden kann und auch kreative Prozesse Raum haben, die das Bild „entstehen lassen“ anstatt es „zu malen“.
Ölmalerei - Die Königsdisziplin nur für Profis?
Sie gilt als die Königsdisziplin der Kunst schlechthin. Aber wie kommt die Ölmalerei zu diesem Prädikat?
Liegt es am Schwierigkeitsgrad beim Malen mit Ölfarbe? Oder an der weit zurück reichenden Kunstgeschichte der Ölmalerei? Verschafft die Präsentation wertvoller, alter „Schinken“ in Kirchen und Schlössern dem Ölbild eine Assoziation mit dem Elitären? - In Wahrheit ist es wohl ein Mix aus allen genannten Gründen.
Mit Ölfarben umgehen können
Was den Anspruch an die Kunstfertigkeit angeht, so ziehen andere Techniken sicher mit der Ölmalerei gleich. Zwar ist im Umgang mit Ölfarben etwas Vorwissen notwendig und sicher ist das Malen mit Ölfarbe keine klassische Einsteigertechnik.
Dennoch hebt sich das Ölfarben - Malen weder in den Anschaffungskosten noch im Schwierigkeitsgrad von anderen Techniken besonders ab.
Kunstwerke der Malerei beeindrucken
Die Verbindung bekannter Ölbilder mit mit der Kunstgeschichte selbst spielt bei der Bewertung als Königsdisziplin sicher eine Rolle. Wer kein Kunstkenner oder Kunstliebhaber ist, denkt doch bei „Kunst“ unwillkürlich an die alten Meister. Dieser emotionale Zugang ist dabei völlig überholt, denn längst ist die bildende Kunst ein offenes Terrain für Kreative und Probierwillige. Wer Lust auf die Königsdisziplin bekommt, sollte sich also keinesfalls von diesem ehrfurchtsvollen Begriff abhalten lassen!
Der Begriff „Schlussfirnis“ beinhaltet einen klaren Hinweis auf den Zeitfaktor in der Ölmalerei.
Er wird nicht – wie man annehmen könnte – am Schluss, also mit Fertigstellung der Malerei aufgetragen, sondern erst am Ende der Trockenzeit der Ölfarbe. Diese liegt, je nach Farbauftrag und Umgebungsbedingungen, zwischen 6 Monaten und einem Jahr. Wer zu ungeduldig ist, riskiert dabei, das ganze Ölbild zu zerstören. Denn Volumen und Oberfläche der Ölfarben verändern sich im Verlauf der Trocknungszeit und ein verfrüht aufgetragener Schlussfirnis führt unweigerlich zu Rissbildung und unschönen Runzeln.
Malen mit Ölfarbe – eine kurze Anleitung
Was der Ölmalerei – Anfänger wissen sollte
Wer in die Technik der Ölmalerei einsteigen möchte, sollte sich zuvor allerdings etwas Grundwissen aneignen.
Anders als beispielsweise im Umgang mit Aquarellfarben – mit Wasserfarben sammelt man ja bereits in der Kindheit gemeinhin die ersten Erfahrungen - ist das Malmedium „Ölfarbe“ zumeist noch fremd. Eine kurze Vorinformation (siehe oben) sollte als erste Ölmalerei – Anleitung für den Anfang genügen:
Welche Grundierung ist notwendig? Wie lassen sich Ölfarben verdünnen? Welches Malmittel gehört zur Grundausstattung? Und wie lange dauert es, bis Ölfarben trocknen?
Ein paar Ölfarben und gute Pinsel genügen (fast) für den Anfang
Einige wenige - aber hochwertige - Ölfarben sind für den Anfang ausreichend. Wem die Wahl schwer fällt, der ist mit einem Basis-Set für Einsteiger sicher gut bedient. Was bei der Ölmalerei zudem nicht fehlen darf, sind die Malmittel. Spezielle Malmittel für Ölfarbe verändern die Farbkonsistenz und beeinflussen ihre Trockenzeiten. Im Umgang mit Malmittel und Ölfarbe gilt es für den Ölmalerei – Anfänger zunächst auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Echte Kunstwerke werden sich bei den ersten Malversuchen noch nicht entpuppen.
Praktische Tipps für die Ölmalerei
Technik Grundlage der Ölmalerei ist es, das Bild in Schichten aufzubauen.
Sollen farbstarke Schichten aufgetragen werden, so ist der Borstenpinsel die beste Wahl. Farbverläufe und lasierende Farbschichten lassen sich am besten mit dem Haarpinsel arbeiten. Bei beiden Varianten können die Ölfarben nach Belieben untereinander und mit dem Malmittel gemischt werden.
Auch der Mischvorgang selbst profitiert von der langen Trocknungszeit der Ölfarbe, denn er kann mitunter direkt auf der Leinwand vollführt werden. Ohne Hast können direkt im Bild neue Farbnuancen kreiert und abgewandelt werden.
Die Nase malt mit – Umgang mit den „Düften“ der Ölmalerei
Wo mit Öl gemalt wird, erkennt man schon beim Betreten der Räumlichkeit.
Dabei sind es zumeist nicht die Ölfarben selbst, sondern Terpentin und Malmittel, die ihren charakteristischen Geruch verströmen. Diese typischen Gerüche beinhalten unter anderem auch Schadstoffe. Daher gehört ein bewußter Umgang mit der Ölfarbe und den verwendeten Chemikalien zum A und O der Ölmalerei.
Gerade die Pinselreinigung (und auch die Reinigung der Hände) mit dem besonders geruchsstarken Terpentin sollte erst am Ende des Malens und in einem zügigen Arbeitsgang erledigt werden – am besten bei geöffnetem Fenster. Das regelmäßige Lüften der Malwerkstatt ist generell unerlässlich und Minusgrade der Außentemperatur gelten hier nicht als Gegenargument. Die Hände sollten anschließend gründlich mit Seife gereinigt werden.
Ohne Geduld geht in der Ölmalerei nichts
Ölfarben trocknen sehr langsam. Das ist DIE Maleigenschaft der Ölfarbe schlechthin, bedarf aber einer Menge Geduld seitens des Künstlers.
Wer mit Ölfarben malen möchte, darf nicht unter Zeitdruck stehen. Selbst dünne Lasurschichten benötigen zum Durchtrocknen bis zu einigen Tagen. Der besondere Vorteil aber besteht darin, dass über längere Zeit hin korrigiert werden kann und auch kreative Prozesse Raum haben, die das Bild „entstehen lassen“ anstatt es „zu malen“.
Ölmalerei - Die Königsdisziplin nur für Profis?
Sie gilt als die Königsdisziplin der Kunst schlechthin. Aber wie kommt die Ölmalerei zu diesem Prädikat?
Liegt es am Schwierigkeitsgrad beim Malen mit Ölfarbe? Oder an der weit zurück reichenden Kunstgeschichte der Ölmalerei? Verschafft die Präsentation wertvoller, alter „Schinken“ in Kirchen und Schlössern dem Ölbild eine Assoziation mit dem Elitären? - In Wahrheit ist es wohl ein Mix aus allen genannten Gründen.
Mit Ölfarben umgehen können
Was den Anspruch an die Kunstfertigkeit angeht, so ziehen andere Techniken sicher mit der Ölmalerei gleich. Zwar ist im Umgang mit Ölfarben etwas Vorwissen notwendig und sicher ist das Malen mit Ölfarbe keine klassische Einsteigertechnik.
Dennoch hebt sich das Ölfarben - Malen weder in den Anschaffungskosten noch im Schwierigkeitsgrad von anderen Techniken besonders ab.
Kunstwerke der Malerei beeindrucken
Die Verbindung bekannter Ölbilder mit mit der Kunstgeschichte selbst spielt bei der Bewertung als Königsdisziplin sicher eine Rolle. Wer kein Kunstkenner oder Kunstliebhaber ist, denkt doch bei „Kunst“ unwillkürlich an die alten Meister. Dieser emotionale Zugang ist dabei völlig überholt, denn längst ist die bildende Kunst ein offenes Terrain für Kreative und Probierwillige. Wer Lust auf die Königsdisziplin bekommt, sollte sich also keinesfalls von diesem ehrfurchtsvollen Begriff abhalten lassen!